Oper – Das unbekannte Wesen. Oder: Wie alles begann.

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Schlussapplaus „MacBeth“ an der Bayerischen Staatsoper am 17.05.2013

Ich werde immer wieder gefragt, wie ich überhaupt zum Interesse an Oper gekommen bin.

Um es vorne wegzuschicken: Ich habe beruflicherseits überhaupt nichts mit Kunst, Musik, Theater oder sonstigen Kreativberufen zu tun. Für mich ist dieses Themenfeld „nur“ Hobby. Passion. Oder mittlerweile vielleicht doch schon Sucht?! Dazu vielleicht später mehr, sonst schweife ich vom Thema ab.

Als Jugendlicher habe ich das ein oder andere Mal ein klassisches Musikstück gehört; zum Beispiel eine Beethoven-Symphonie. Das aber eher nur nebenbei ohne mir darüber Gedanken zu machen. Wirklich „begeistert“ war ich jedoch ehrlicherweise zu diesem Zeitpunkt nicht. Dies sollte sich auch bis an das Ende meiner 20er-Jahre nicht ändern.

Dann kam der 11. Mai 2013. Wenn man es pathetisch ausdrücken will: Ein Tag, der mein Leben veränderte.

Die Bayerische Staatsoper übertrug an diesem Tag via Livestream Verdi’s „MacBeth“ in der Inszenierung von Martin Kušej. Ich kann heute nicht mehr genau rekonstruieren auf welchem Weg ich auf die Übertragung gestoßen bin. Jedenfalls sah und hörte ich gebannt zu und entschied mich aufgrund der für mich faszinierenden Bildeindrücke möglichst bald eine Karte zu kaufen. Genau für diese Produktion.

So kam es, dass ich sechs Tage später stehend im dritten Rang des Nationaltheaters meine erste Oper sah. Und es war nicht meine Letzte gewesen.


Folgend die Informationen über den Livestream der Bayerischen Staatsoper:

Die Bayerische Staatsoper präsentiert 2014/15 bereits in der dritten Saison mit STAATSOPER.TV ausgewählte Vorstellungen als kostenlose Live-Streams im Internet. Nach wie vor werden vier bis sechs Kameras im Zuschauerraum auf www.staatsoper.de/tv die Aufführungen in die ganze Welt übertragen. Bis zu 40 Mikrofone im Orchestergraben und auf der Bühne liefern erstklassige Tonqualität. Das Videobild wird auch in dieser Spielzeit in High Definition (Full-HD) produziert. Der Stream wird in einer HD Auflösung mit erhöhter Bandbreite angeboten, um eine noch bessere Bildqualität zu bieten. Alle Streams (ohne Untertitel, deutsche oder englische Untertitel) werden in drei verschiedenen Übertragungsqualitäten (Low, High, HD) angeboten. Der Zuschauer kann zwischen diesen drei Qualitäten frei wählen und die Übertragung an seine individuell verfügbare Internetverbindung anpassen. Staatsintendant Nikolaus Bachler (bzw. Ballettdirektor Ivan Liška bei den Ballettvorstellungen) führt vor jedem Live-Stream in das Werk ein, in den Pausen gewährt die Staatsoper Einblicke in den Backstage-Bereich des Hauses. Untertitel in deutscher und englischer Sprache vervollständigen das Angebot. Der User braucht neben einem Computer, Laptop oder Tablet PC nur eine Breitband-Internetverbindung wie DSL und an das Gerät angeschlossene Lautsprecher.
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