Galerie: Schloss Nordkirchen – Westfälisches Versailles.

Das Schloss Nordkirchen ist eine barocke Schlossanlage im südlichen Münsterland gut 25 Kilometer südlich von Münster. Sie liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Nordkirchen im nordrhein-westfälischen Kreis Coesfeld. Das denkmalgeschützte Wasserschloss ist die größte und bedeutendste Barockresidenz Westfalens und wird aufgrund seiner Ausmaße und architektonischen Gestaltung auch als das „Westfälische Versailles“ bezeichnet.

Schloss und Park wurden von der UNESCO als „Gesamtkunstwerk von internationalem Rang“ für schutzwürdig erklärt.
Mehr Informationen unter: www.schloss.nordkirchen.net oder bei Wikipedia
Galerie: Schloss Nordkirchen – Westfälisches Versailles.

Galerie: Eremitage Bayreuth & Felsengarten Sanspareil

Markgraf Georg Wilhelm gründete die Eremitage auf dem Gelände eines Tiergartens seines Vaters Christian Ernst. 1715 wurde mit dem Bau des Alten Schlosses als Mittelpunkt der Einsiedelei begonnen. Im Schloss und in den im Wald verstreut liegenden Eremitenhäuschen spielte die Hofgesellschaft das Leben eines Eremitenordens nach.

Markgräfin Wilhelmine ließ ab 1735 den bestehenden Gartenanlagen aus der Zeit des Markgrafen Georg Wilhelm weitere geometrische Gartenbezirke mit Bosketten, Alleen und Wasseranlagen hinzufügen. Trotz der Verwendung von traditionellen barocken Gartenelementen entstand kein typischer Barockgarten: Eine die ganze Anlage dominierende Achse fehlt, und die einzelnen Gartenteile sind selbstständiger als dies bei Anlagen des Hochbarock der Fall wäre.

Das Neue Schloss mit der oberen Grotte, die untere Grotte, die Eremitage des Markgrafen, das Ruinentheater und weitere Kleinarchitekturen aus der Zeit Wilhelmines prägen bis heute das Bild der Eremitage. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Hofgarten Eremitage „verlandschaftlicht“: Unter anderem wurden die Boskette abgeräumt und durch freie Gehölzpflanzungen und Wiesen ersetzt. In den letzten 30 Jahren wurden einzelne im 19. Jahrhundert verloren gegangene Parkteile wiederhergestellt.

Weitere Informationen: Homepage der Bayerischen Schlösserverwaltung

Galerie: Eremitage Bayreuth & Felsengarten Sanspareil

Galerie: Haus Wahnfried mit Richard-Wagner-Museum

Haus Wahnfried – Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners
In Haus Wahnfried erleben die Besucher am authentisch-auratischen Ort eine Dokumentation zu Leben, Werk und Schaffen Richard Wagners. Das Erdgeschoss vermittelt die Lebenswelt Richard Wagners und gibt einen Einblick in die Zeit um 1880 und den Alltag der Familie. Viele Freunde und bekannte Persönlichkeiten waren hier zu Gast.
Dokumente aus der Handschriften- und Grafiksammlung des Nationalarchivs werden im Zwischengeschoss in wechselnden Ausstellungen präsentiert.
Im Untergeschoss kann der Besucher in der Schatzkammer die Arbeitsweise Wagners bis zur vollendeten originalen Partitur nachvollziehen. Die ‚Interaktive Partitur‘ im Nebenraum macht verschiedene Aspekte der Rückverwandlung des Notentextes in Klang und Musik zum Erlebnis.

Siegfried Wagner-Haus – Ideologiegeschichte
Das denkmalgeschützte Siegfried Wagner-Haus, 1894 durch Wagners Sohn erbaut, wurde von dessen Frau Winifred bis zu ihrem Tod 1980 bewohnt. Es ist im Erdgeschoss in seiner originalen Ausstattung der 1930er Jahre erhalten und wird den Besuchern erstmals zugänglich gemacht.
Zu sehen sind das Kaminzimmer, das Speise- und das Gartenzimmer, an welches sich die Terrasse mit Wasserspiel und Teepavillon anschließt. Hier wird die Ideologiegeschichte Wagners dargestellt, die enge Verbindung zwischen Bayreuth und der NS-Diktatur beleuchtet und die persönlichen Beziehungen der Familie Wagner zu den Nationalsozialisten und zu Adolf Hitler dokumentiert.

Neubau – Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele
Der Museumsneubau, im westlichen Teil des Gartens, ist vom renommierten Berliner Architekten Volker Staab geplant und gebaut worden. Vom Foyer mit dem Museumsshop aus gelangt man in die Wechselausstellungshalle, dem Forum. Großzügig verglast, profitiert der flexibel nutzbare Bereich von der atmosphärischen Qualität der historischen Gartenanlage.
Die Dauerausstellung im Untergeschoss widmet sich der Aufführungsgeschichte der Bayreuther Festspiele bis in die Gegenwart. Präsentiert werden die einmalige Sammlung der historischen Bühnenbildmodelle, originale Kostüme und bühnentechnische Apparaturen aus dem Bayreuther Festspielhaus.
Dauer- und Wechselausstellungen können in einem Rundgang oder auch getrennt besucht werden. Im Kino erlebt der Besucher ein abwechslungsreiches Filmprogramm.

Galerie

Galerie: Richard-Wagner-Festspielhaus

Das Richard-Wagner-Festspielhaus ist ein Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. Es wurde in den Jahren 1872 – 1875 von Otto Brückwald nach Entwürfen von Richard Wagner im Stil der hellenistischen Romantik errichtet. Anders als die meisten Opernhäuser hat es kein festes Ensemble und wird jedes Jahr ausschließlich vom 25. Juli bis 28. August im Rahmen der Bayreuther Festspiele mit Opern beziehungsweise Musikdramen von Wagner in 30 Vorstellungen bespielt. Es wird als eines der Opernhäuser mit der weltweit besten Akustik angesehen.

Galerie

Galerie: Oper für alle – Festspielkonzert 2016

Festspiel-Konzert
Oper für alle

MÜNCHNER OPERNFESTSPIELE
Samstag, 09. Juli 2016, 20.30 Uhr
Marstallplatz

ATTACCA – Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters
Musikalische Leitung Allan Bergius

Bayerische Staatsorchester
Musikalische Leitung Bertrand de Billy
Solist Pavol Breslik

Galerie

Galerie: Münchner Opernfestspiele 2016 an der Bayerischen Staatsoper.

Galerie

Galerie: Schloss Linderhof.

Königsschloss
Schloss und Park Linderhof sind eines der vielfältigsten und kunstvollsten Ensembles des 19. Jahrhunderts. Die »Königliche Villa« ist das einzige Schloss, das König Ludwig II. von Bayern (1845–1886) vollenden konnte (1878). Sie ist französisch geprägt: Vorbild ist das kleine, meist in einem Park gelegene »Lustschloss«, wie es im 18. Jahrhundert in Frankreich entstand und auch in Deutschland öfter in den Parkanlagen der großen Schlösser errichtet wurde. Hinter der barocken Fassade entfaltet sich Rokoko nach Motiven der Zeit Ludwigs XV. von Frankreich. Allerdings ist das Zweite Rokoko oder Neurokoko, das unter Ludwig II. entstand, in der Orna­ mentik sehr stark von süddeutschen Vorbildern geprägt: Ludwig übernahm vieles vom Rokoko seiner eigenen Vorfahren, das er als Kind in der Amalienburg in Nymphenburg und in den Reichen Zimmern der Residenz München erlebt hatte. Das reiche und dichte Ornament mit vielen vollplastischen Elementen ist somit keineswegs bloße Nachahmung. Ludwig II. schuf in Schloss Linderhof Räume von phantasmagorischer Fülle, die alle Vorbilder weit übertrifft. Auch die kunsthandwerkliche Qualität ist ohne Vergleich.

Park und Parkbauten
Der Park von Schloss Linderhof ist einer der qualitätvollsten seiner Epoche. Er vereinigt Elemente des französischen Barock­ gartens und des englischen Landschaftsgartens. Barocke Motive sind die in der Mittel­ und Querachse des Schlosses angelegten Terrassen mit Wasserbassins, geometrischen Blu­ menbeeten und der langen Kaskade mit Figurenbrunnen sowie die beiden Blickpunkte Pavillon und Venustempel. Von englischen Vorbildern stammt die naturnahe, unregelmäßige Gestaltung des umgebenden Parks mit den exotischen Bauten. Die Park­ bauten Marokkanisches Haus und Maurischer Kiosk stammen aus der Orientmode, die auch Ludwig II. pflegte. Die drei im Park errichteten »Bühnenbilder« Hundinghütte, Einsiedelei des Gurnemanz und Venusgrotte rühren von der Begeisterung Ludwigs für die Musikdramen Richard Wagners her. Die um­ gebende Gebirgsnatur ist durch Sichtachsen und kilometerlange Wege, die weit in den Bergwald hinaufführen, in dieses geniale Gesamtkunstwerk einbezogen.

Bühnenbilder im Park
Die Venusgrotte ist eine künstliche Tropfsteinhöhle, die ab 1875 in den Berg eingebaut wurde. Das Bühnenbild der »Venusgrotte« stammt aus dem I. Akt von Richard Wagners Oper »Tannhäuser« und ist genau nach seinen Bühnenanwei­ sungen angelegt. Das riesige Gemälde zeigt die Venusberg­ Szenerie. 1878–1881 erhielt die Grotte ihre für die damalige Zeit hochmoderne elektrische Beleuchtung. Mit Hilfe auswech­selbarer farbiger Glasvorsätze konnte die Grotte in verschiedene Farben getaucht werden. Die Linderhofer Grotte ist mit ihrer da­mals hochinnovativen Illusionstechnik eines der faszinierendsten Beispiele für das Streben des 19. Jahrhunderts zum möglichst perfekten Gesamtkunstwerk.

Die Einsiedelei des Gurnemanz ist eine kapellenartige Hütte. Sie ist Teil des Bühnenbildes im III. Akt von Richard Wagners Bühnenweihefestspiel »Parsifal«. Ludwig II. lebte hier allein diese Handlung nach und las in mittelalterlichen Dichtungen.

Die Hundinghütte stellt ein germanisches Haus dar. Dieses Bühnenbild zum I. Akt von Richard Wagners Musikdrama »Die Walküre« wurde exakt nach seinen Bühnenanweisungen errichtet. Hier las Ludwig II. germanische und nordische Sagen und ließ von Dienern in germanischer Kleidung einen lebenden Hintergrund bilden.

(Quelle: Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen; Linderhof – Königsschloss, Parkbauten und Park)

Galerie

Blog-ade!

Nein, es ist kein Abschiedsgruß im Sinne von „Ade Blog“, sondern viel mehr eine vorübergehende Blockade von Beiträgen für den Blog. Blo-ga-de. Kleiner Wortwitz.

Spaß beiseite. Momentan lässt es meine Zeit einfach nicht zu Blogbeiträge kürzerer oder größerer Art zu verfassen. Dennoch möchte ich ein paar Eindrücke der Lohengrin-Aufführung an der Semperoper Dresden vom 22.05.2016 teilen, die zumindest bei manchen als der „beste Lohengrin ihres Lebens“ gilt. Manche Feuilleton-Redakteure ließen sich sogar zu neuen Wortkreationen wie „Schwansinn“ und „Lohendream“ hinreißen, um der Singularität des Ereignisses Rechnung zu tragen.

Natürlich war der Abend auch für mich ein Unikum. „Eine Sternstunde. Froh und glücklich müssen wir sein, dass wir dabeisein dürften.“ – um es mit den Worten von Dr. Schönferber zu sagen. Wagner- und Rollendebüt für Anna Netrebko. Lohengrin-Debüt für Piotr Beczala. Ansonsten bot Christian Thielemann – neben der bemerkenswerten musikalischen Leitung der Staatskapelle Dresden – das Who-is-who des Wagnerfachs an. Georg Zeppenfeld, Evelyn Herzlitzius, Tomas Konieczny. Ein Rund-um-sorglos-Paket, welches einen staunend zurückließ. Besonderen Respekt trotze einem Anna Netrebko ab, welche eine tadellose Textsicherheit und -verständlichkeit des Wagner-Deutsch an den Tag legte. Davon könnte sich manch‘ deutschsprachiger Sänger noch etwas abschauen. Auch die musikalische und schauspielerische Gestaltung der Elsa war ein Empfehlungsauftritt für Bayreuth. Fairerweise bleibt anzumerken, dass die Ausnahmesopranistin merklich trotz allem eine hohe Konzentration für den Abruf des Textes aufwand. Die von ihr gewohnte Leichtigkeit des Spiels war etwas anders, was aber nicht negativ ins Gewicht fiel. Zu Gute kam allen auch die „historische“ Inszenierung aus dem Jahr 1983, bei welcher die Personenregie (falls man sie so nennen kann) zumeist die Bühnenrampe als Ziel hatte. Alles in allem mäkeln auf Star-Niveau.

Bei bestem Wetter strömten übrigens noch Tausende auf den Opernplatz, um beim Open Air via Leinwand das Drama zu verfolgen.

So das war’s. Vermutlich geht es an dieser Stelle erst im Herbst weiter! Der Grund? Da halt ich es mit Lohengrin: „Nie sollst du mich befragen…“.

Blog-ade!

Galerie: Chopin in Valldemossa.

Einer Überlieferung nach soll sich der Name des Ortes von einem arabischen wālī namens Musa herleiten, der hier einst ein Landgut besessen haben soll. Gesichert ist, dass die Könige Mallorcas den Ort wegen des im Sommer angenehmen Klimas schätzten. König Jaume II. ließ hier einen Palast errichten, der von seinem Sohn und Nachfolger Sancho I. weiter ausgebaut wurde, weil dieser sich hier Linderung von seinem Asthma erhoffte.

Bekannt wurde das Bergdorf Valldemossa jedoch dadurch, dass der polnische Komponist Frédéric Chopin den Winter 1838/39 dort mit der französischen Schriftstellerin George Sand verlebte. Diese schrieb später über diesen Winter mit Chopin das Buch Ein Winter auf Mallorca, in welchem sie die Landschaft sehr malerisch beschreibt. In dieser Zeit lebten sie in einem ehemaligen Kartäuserkloster, der Kartause von Valldemossa von 1399. Ihren Aufenthalt mussten sie bereits nach zwei Monaten wieder abbrechen, weil Chopins Krankheit (Tuberkulose) sich verschlechterte. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Valldemossa)

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Galerie: Osterfestspiele Salzburg 2016.

Galerie: Osterfestspiele Salzburg 2016.

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